Im letzten musicQueen-Interview sagte Songwriter Matt Costa: "It's better to be a Queen
than a Diva!" Aber was macht eigentlich eine echte Diva aus? Um dieser Frage auf den
Grund zu gehen, besuchte ich die Opensängerin Cornelia Melián in der Black Box in
München. Ihrer Meinung nach fußt der Mythos der Operndiva auf den hohen
Anforderungen, die an einen Opernstar gestellt werden: Ist die Stimme mal weg, geht
gar nichts mehr. Und um die Stimmbänder zu schonen, kann man halt nicht mit jedem
sprechen. Ich hatte Glück und plauderte mit ihr über ihr neues Stück "One-Woman-Opera",
bei dessen Generalprobe wir Mäuschen spielen durften, und die heißesten Opernsänger.
Denn auch eine Diva hat natürlich Bedürfnisse...
Matt Costa und sein Kumpel Jack Johnson haben einiges gemeinsam: Beide sind
unprätentiös, bodenständig und „laid-back“ und machen großartige Musik, zu der man
wunderbar relaxen kann und die gute Laune beschert. Doch dass wir überhaupt in den
Genuss ihrer Songs kommen, haben wir zwei schlimmen Unfällen zu „verdanken“.
Eigentlich verfolgten die beiden nämlich eine ganz andere Laufbahn: Matts
Leidenschaft war das Skateboarding, Jack hatte bereits einen Sponsorenvertrag als
Profi-Surfer in der Tasche. Und es kam, wie es kommen musste: Matt zerschmetterte
sich bei einem Stunt sein Bein und Jack kam bei einem Surf-Unfall fast ums Leben.
Während beide rehabilitieren, suchten sie einen Weg, ihre Energie loszuwerden. Also
schnappten sich beide eine Gitarre und legten los... um fortan die Welt mit ihren
sonnigen Songs, die sie auch gerne mal gemeinsam komponieren, zu beglücken.
„I fall in love easily“ raunt er und schlägt seine sanften, dunklen Welpen-Augen auf.
Nein, ich sitze nicht im Kino, sondern im Münchner 59:1, wo der US-amerikanische
Songwriter Matt Costa heute ein Konzert gibt und sich im musicQueen-Interview als
ein ganz besonders reizendes Kerlchen entpuppt. Seine Muse hat er auch noch nicht
gefunden, säuselt er, dabei hat er eigentlich ganz machbare Vorstellungen: nett sollte
sie sein und nicht zu dickköpfig, damit hat er schlechte Erfahrungen gemacht. Und
wenn sie dann auch noch hübsch ist, ist es auch egal, welche Musik sie mag.
Das war der seit langem ungewöhnlichste Mittwochvormittag meines Lebens. Morgens um
10 Uhr betrat ich die Lobby des Sofitel Munich Bayerpost, um der Pressekonferenz des Revivals von New Kids on the Block beizuwohnen.
Als erstes stieß ich auf ein paar reizende Fans, die der Gruppe seit 20 Jahren
die Treue hielten - und fast so aufgeregt schienen wie Teenager kurz vor einem Meet
& Greet mit Tokio Hotel. Nachdem "NKOTB" eine Dreiviertel Stunde auf sich warten ließen und wir mit Songs des neuen Albums beschallt wurden, die laut des aufgekratzten
Plattenfirmenvertreters zuvor noch nie jemand auf der ganzen Welt gehört hätte,
standen sie auf einmal im Raum: die erste Boygroup meines Lebens.
... nimm Dein kleines iPod-lein und dann nischt wie raus zum Starnberger
See! Dieses Liedchen habe ich mir am Samstag zum Motto gemacht und habe
mich bei strahlendem Sonnenschein bewaffnet mit meinem beQueen-Mikro auf
die Suche nach den ultimativen Hits dieses Sommers gemacht.
Im zweiten Teil des Interviews mit der belgischen Indie-Band Girls in Hawaii verraten
die Jungs, was ein Mädchen auf keinen Fall beim ersten Date machen sollte, welche
Schauspielerinnen die Band in der Verfilmung ihrer Lebensgeschichte verkörpern könnten
(wie Cate Blanchett Bob Dylan in "I'm not there") und was sie anstellen würden, um auf
der Aftershow Party der nächsten Victoria's Secret Fashion Show performen zu dürfen.
Dass eine Jungs-Band aus Brüssel hinter dem Namen "Girls in Hawaii" steckt, erwartet
man erstmal nicht. Die Sechs sehen dann auch weder metrosexuell noch nach Surfer-Typ
aus, sondern nach ein paar Indie-Jungs von nebenan mit mitteleuropäischer Blässe, die
einfach nur Musik machen wollen, auf die sie Bock haben. Und dass tun sie in ihrer Heimat Belgien bereits sehr erfolgreich! Und nicht nur da: Unter anderem waren sie schon in
den USA und Japan auf Tournee. Trotzdem haben die "Girls" keinerlei Allüren, wirken
schüchtern und albern zugleich und machen bereitwillig alles mit, worum ich sie bitte.
Meine erste Musikstunde in den Slums von Neu Delhi werde ich nie vergessen.
Ich stand inmitten 30 aufgeregter Kindern, die mit ihren dunklen Augen erwartungs-
freudig an meinen Lippen hingen. Viel zu früh waren die Schüler an unserem Treffpunkt
erschienen, einem feuchten, leeren Raum gegenüber des Hauptstützpunktes des gemein-
nützigen Project Why, das sich um Kinder und Frauen in den Slums von Delhi kümmert
und das ich schon seit drei Jahren mit meiner Aktion Lebensretter unterstütze. Als ich
den Raum betrat, schallte mir ein lautes und grelles „Namaste Ma’am“ entgegen. Selbst
ein paar der jungen Lehrer waren herbeigeeilt und beteuerten, dass alle „verrry excited“
waren. Da ich nicht wirklich ein Konzept, dafür aber einige Verständigungsschwierigkeiten
hatte, musste ich trocken schlucken. Hoffentlich würde ich die Erwartungen nicht
enttäuschen! Noch nie hatte ich eine Schulklasse unterrichtet, schon gar nicht in einem
indischen Slum!
Im zweiten Teil unseres Interviews spricht Barbara Schöneberger über den Size Zero-
Wahn, spontane Umzüge und ihre Familie und verrät ihr Rezept gegen Männer, die
uncharmante Bemerkungen über ihre Figur machen: "Weg damit!" Ihre Message an
die beQueen-Userinnen ist so simpel wie ermutigend: "Traut Euch, die Sachen zu machen,
die Euch Spaß machen, denn alles macht irgendwann Sinn!"
Die frechste Moderatorin der Republik geht auf Deutschlandtour - und zwar als Sängerin
mit riesigem Orchester! Kann das was werden? Um dieser Frage nachzugehen, besuchte
ich eines der Konzerte von Barbara Schöneberger und plauderte danach mit ihr
backstage über das Geheimnis ihres Sex-Appeals, Johnny Depp, Chat Rooms und ihr
momentanes Lebensgefühl!