
Im letzten musicQueen-Interview sagte Songwriter Matt Costa: "It's better to be a Queen
than a Diva!" Aber was macht eigentlich eine echte Diva aus? Um dieser Frage auf den
Grund zu gehen, besuchte ich die Opensängerin Cornelia Melián in der Black Box in
München. Ihrer Meinung nach fußt der Mythos der Operndiva auf den hohen
Anforderungen, die an einen Opernstar gestellt werden: Ist die Stimme mal weg, geht
gar nichts mehr. Und um die Stimmbänder zu schonen, kann man halt nicht mit jedem
sprechen. Ich hatte Glück und plauderte mit ihr über ihr neues Stück "One-Woman-Opera",
bei dessen Generalprobe wir Mäuschen spielen durften, und die heißesten Opernsänger.
Denn auch eine Diva hat natürlich Bedürfnisse...
Das Gespräch über Operndiven brachte mich ins Grübeln. Bin ich eigentlich eine Diva?
Läuft musikalisch etwas nicht so, wie ich mir es vorstelle, sag ich das auch. Mir ist es
lieber, ehrlich meine Meinung kundzutun, als alles in mich reinzufressen und dann mit
dem Ergebnis unzufrieden zu sein. Leider ist die Musikbranche noch immer eine Domäne
der männlichen Entscheider und von denen scheinen viele nur zwei Kategorien von
Sängerinnen zu kennen: das kleine süße Mäuschen, das alles mitmacht, und die Diva
eben ... und die ist natürlich anstrengender als das Mäuschen, die erdreistet sich sogar
eine eigene Meinung!
Wie seht Ihr das? Was macht für Euch eine Diva aus? Und würdet Ihr Euch selbst als Diva
bezeichnen? Bin schon gespannt auf Eure Meinungen!
Eure musicQueen Verenice
Foto: Regine Heiland
» das männchen
dort ist ja niedlich! hahaha....