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musicQueen Verenice

Flaschenpost am Strand

Matt Costa: Muse verzweifelt gesucht

23. Juli 2008 - 13:05 Uhr von verenice

I fall in love easily“ raunt er und schlägt seine sanften, dunklen Welpen-Augen auf.
Nein, ich sitze nicht im Kino, sondern im Münchner 59:1, wo der US-amerikanische
Songwriter Matt Costa heute ein Konzert gibt und sich im musicQueen-Interview als
ein ganz besonders reizendes Kerlchen entpuppt. Seine Muse hat er auch noch nicht
gefunden, säuselt er, dabei hat er eigentlich ganz machbare Vorstellungen: nett sollte
sie sein und nicht zu dickköpfig, damit hat er schlechte Erfahrungen gemacht. Und
wenn sie dann auch noch hübsch ist, ist es auch egal, welche Musik sie mag.

Matt Costas zweites Album „Unfamiliar Faces“ kam Anfang des Jahres auf dem Label
seines Kumpels Jack Johnson raus, mit dem er immer wieder auftritt. Mein
Anspieltipp: Vienna, eine wunderschöne Bossa Nova-Ballade, die unter die Haut geht!
Ein bisschen skeptisch ist Matt ja schon, als die Mitarbeiterin der Plattenfirma ihm
unterbreitet, dass ich mit ihm ein spontanes Unplugged-Duett im Keller des Konzert-
Venues schmettern möchte. Ich schlage ihm vor, dass wir es einfach mal ausprobieren
und dass er jederzeit abbrechen könnte. Also stimmt er seinen Gute-Laune-Song
Mr. Pitiful“ an, und ich singe eine improvisierte zweite Stimme dazu. Es klappt auf
Anhieb, Matt lacht und will gleich noch eine spezielle „Country-Version“ ausprobieren.
Auch im anschließenden Interview macht er jeden Mist mit, antwortet entweder
entwaffnend ehrlich oder verschmitzt, aber nie in abgedroschenen PR-Phrasen. Als wir
später kurz vor seinem Konzert wiederkehren, ist der Laden brechend voll und die
Stimmung schon nach der Vorgruppe am Siedepunkt angelangt. Seine Fans scheinen
genauso unprätentiös und freundlich zu sein wie Matt selbst. Unser kleines
musicQueen-Team ist begeistert und hat sich kollektiv ein bisschen in den
sympathischen Kalifornier verliebt – und anders als bei Matt geht das bei uns
normalerweise nicht ganz so schnell...

Der Song, den Matt im Konzertmitschnitt performt, wurde übrigens noch nicht
veröffentlicht und heißt „Josephine“.
Den zweiten Teil des Interviews mit Matt Costa, in dem wir unter anderem über
Jack Johnson, Schönheits-OPs und Katzen sprechen, seht Ihr nächste Woche hier bei
musicQueen!

Foto: LAURA GENEVIEVE PHOTOGRAPHY; Universal Music

(1 Bewertung)
 

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Profilbild von Katink

Da wird sich doch irgendwo eine Muse für Matty finden lassen :)

Profilbild von genevieve

...der matt. =)

"welpenblick" passt super.

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