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Leben umkrempeln

 
  • Author/in: Merle
  • Verfasst am: 15.04.2009, 09:47
(3 Bewertungen)

Guten Morgen liebe Queens,

wer von euch hat´s gemacht? Umzug in eine andere Stadt, neuer Job, alles hinter sich lassen und neu starten? 

Wie lief es bei euch ab und wie war eure Verfassung dabei? Wie liefs mit dem Umzug und was darf man auf keinen Fall vergessen?

Habe mehrere Bewerbungen in Süddeutschland laufen und bei 2 Stellen wohl auch gute Chancen wie sich nach den 1ten Gesprächen rausstellte. Sollte es mit einem der Jobs klappen ändert sich alles. Ich kenne niemanden in den Städen und würde hier alles zurücklassen. Was ja auch durchaus gewollt ist.

Aber wie schafft man so eine grosse Änderung??

lg "Merle" :-*

 
Antworten

 

BISHERIGE ANTWORTEN

Profilbild von Red Sonja

Ich will schon lange alles ändern, ich will weder die Stadt, noch will ich die Wohnung, noch ist der Umgang passend für mein Kind. Draußen wäre es von Haus aus besser gewesen oder gar nicht passiert, denke schon lange darüber nach wie das am besten gehen könnte, geschweige denn, so kann und wird es nicht weitergehen....das ist von Haus aus ein Zustand...habe einige Pläne in der Richtung und auch noch weitergreifende....aber muß zur Zeit noch etwas abwarten, aber allzulange werde ich mir damit nicht Zeit lassen...

Profilbild von Mitzis-Mind

dafür hätte ich auf gar keinen Fall den Mut. Da müßte ich entweder super reich sein oder ein ganz anderer Mensch :) Ich finde es mutig und naiv gleichzeitig. Ich glaube das sind so Geschichten wo wenn es bei denen klappt man da sitzt und sagt: Wow toll die haben es einfach gewagt. Wenn es dann nicht klappt sagt man: Ja das hab ich mir gleich gedacht. Ich glaub es ist wie mit allen Entscheidungen im Leben man muß dazu stehen und es durchziehen oder dann eben dazu stehen und zurück gehen.

@merle... wie schaut es denn mittlerweile aus schon Zusagen oder so bekommen??? Und wo genau in Süden willst du denn hin??

Profilbild von franca

Herzlichen Glückwunsch zu so viel Mut. Fahrt doch erstmal zum Urlaub dorthin und schaut euch an, ob ihr dort leben könntet. Und was wäre, wenn es einem oder beiden von euch schlecht ginge. Wir mussten uns auch Spielfilme aus dem Land anschauen, um festzustellen, ob man mit der Mentalität klarkam. Namibia ist ziemlich gefährlich für Weiße, aber ein wunderschönes Land und ein Geheimtipp wars mal, bevor es so gefährlich wurde. Die Inseln um Madagaskar sind doch auch schön, aber, ich glaube, nicht soo gefährlich. Es gibt auch Firmen, die Deutsche suchen, dort zu arbeiten, würde ich auf jeden Fall probieren, und auf einem Rückflugticket bestehen, falls was schief geht, oder auch für einen Urlaub in Deutschland.

Das erste Jahr in Asien war bei uns so, dass man mit hängender Zunge im nächsten Sommerurlaub nach Deutschland flog, es ging ALLEN Europäern so. danach wurde es besser. Die folgenden Jahre wurden dann angenehmer, weil man sich entweder arrangierte, oder auch die Kanäle fand, um seine Infrastruktur zu beschaffen. Vergesst nicht, man wird deutscher als man denkt, wenn man erstmal so weit weg ist. Die Salami ist dann der Traum aller schlaflosen Nächte, oder ein Frischkäse..Klar, man bekommt super schöne Erfahrungen und man wird es nie vergessen, was man so dort erlebt hat. Aber vergesst die schwierigen Situationen nicht. ZB, dass man gar nicht so einfach an das deutsche Bankkonto drankommt. Jeder will dort an euch verdienen, weil Weiß!! Selbst mit der deutschen Bank dort ist uns das passiert. Man stand dort zb gar nicht allein am Schalter, sondern eine Großfamilie saß einem praktisch auf dem Schoß, als wir das Konto dort eröffneten und las und jede Silbe vom Mund ab, obwohl vermutlich nur der Familienvater etwas verstand. Ist witzig, so eine Situation, aber auch etwas gewöhnungsbedürftig..

Aber ich denke, dass der erste Gedanke ans Auswandern nicht gleich der endgültige ist, oder?

Profilbild von steffal1

Mein Freund und ich sind total frisch verliebt und führen im Moment eine Fernbeziehung. Gestern Nacht haben wir beschlossen es einfach zu wagen und nach Namibia zu gehen. Natürlich sind die Pläne seit gestern nacht noch nicht ausgereift, aber uns beide reizt die Idee einfach mal alles neu zu beginnen. Uns gehts hier in Deutschland gut und wir haben keine akuten Gründe auszuwandern, um näher beieinander zu sein könnte ja auch einer zum anderen ziehen. Aber wir sind jung und neugierig und wollen alles erleben und sehen was es gibt und daher suchen wir nun ernsthaft nach Tickets nach Namibia und überlegen was wir dann dort machen wollen, außer Safari jeden Tag:) Was denkt ihr über solche plötzlichen Entscheidungen? Ich denke man lebt nur einmal und wenn man jemanden findet, der so einen verrückten und lebendigen Schritt mitgeht dann muss man den Moment ausnutzen, oder nicht?

Profilbild von franca

wir sind eine zeitlang ziemlich oft in Asien umgezogen, je nachdem, wo wir ein Hausfanden und mein Mann dorthin versetzt wurde. Daher haben wir immer am Anfang in großen Hotels gewohnt, manchmal 6 Wochen am Stück. War echt ätzend, wenn der Tagesablauf ganz normal weitergeht. Im Urlaub ist Hotel ja ganz nett..

Bevor wir aber nach Asien mussten, hatte ich schon ein wenig Angst vor der neuen Situation. Mit kleinen Kindern, unbekannten Probleme, evtl lauter Krankheiten etc. Hat dann aber alles super geklappt. Wenn man eine große Firma im Rücken hat, ist das schon gut. Ein paar Mal geht man aber dann doch an seine Grenzen. Wenn einem zB gesagt wird, dass man als Frau nicht einfach ein Flugticket buchen kann und es der Unterschrift des Ehemannes bedarf. Das konnte ich nicht so ganz ab. Oder wenn es im Haus brennt und die Leute, die man herbeiruft schlurfen erst nach 10 Min. herbei. Und hier in D. ist ein Stromausfall eine kleine Sensation..

Auf jeden Fall ist es immer spannend umzuziehen. Ich wünsch dir ganz viele neue Freunde und einen guten Start!
Tipp: Privat-Fotos und deine Musik immer in greifbarer Nähe lassen

Profilbild von Lynxiora

Gut, vorweg ich bin schon zweimal so umgezogen wie du es vor hast.

Freunde findet man überall. Ok nicht sofort, aber wenn du nicht der Typ sehr schüchtern und abends gern zu Hause bist. Wird das kein großes Problem.

Mein Tipp vor dem Umziehen aussortieren und zwar richtig gründlich. Natürlich nichts wichtiges oder liebes. Aber Dinge die man nicht braucht oder die kaputt sind sollten nicht mitgenommen werden.

Bsp.: Ziehe diesen September wieder um. Habe einen sehr schönen Korbsessel den ich nicht mitnehmen will. Den bekommt eine gute Freundin weil Sie ihn mag.

Oder Klamotten alles was länger , als ein 3/4 Jahr nicht angezogen wurde(und keinen pers. Wert hat) kommt in die Altkleidersammlung.

Ich wünsch Dir viel Glück und Spaß beim entdecken deines neuen Wohnortes.

"In Dir muss brennen, was du in Anderen entzünden willst." Augustinus von Hippo

Profilbild von launet

vergiss auf keinen fall einen nachsendeauftrag mit der post zu machen und mach in der neuen stadt gleich ein konto bei der bank mit den meisten ecautomaten auf.

Profilbild von chickinchucks

Am besten suchst du dir erstmal ein zimmer in einer netten wg.

das geht eigentlich ziemlich unkompliziert. 

http://www.wg-gesucht.de/ ...da hab ich meine wgs auch gefunden.

du hast dann gleich ein paar menschen um dich rum und wohnst einigermaßen günstig...

Profilbild von Adriana

vielleicht in ein paar jahren aber hut ab wer den Mut hat, ist bestimmt nicht leicht^^

Profilbild von hobbit

Ich drück die Daumen! :-)

Profilbild von Merle

Strom ummelden ist ja kein Problem und geht flott. Der Rest läuft bei mir eh alles über die Miete. Und mein Vermieter ist easy, mit dem wird das zu klären sein.. Ist nur ein 2 Fam. Haus, alles also im kleinen Rahmen. Und selbst wenn nicht..

Wenn dir noch weiter Tips einfallen sag bescheid :-) Merci :-)

Naja.. Erstmal muss es mit dem Job klappen..

ps: freunde ;)!!!

Profilbild von hobbit

Jaaa, manchmal ist das so ... :-) Zum Untervermieten: Du solltest vorher mit Deiner Hausverwaltung klären, ob Du untervermieten darfst und dann entsprechend einen Untermietvertrag aufsetzen und eine Kopie an die Hausverwaltung schicken. Und ich hab damals die Stadtwerke auf meinen Namen weiter laufen lassen und das Geld von meiner Untermieterin (eine Freundin von mir) bekommen. Würde ich nicht noch mal so machen. Falls es zu Nachzahlungen kommt, ist es echt nervig auseinander zu rechnen, wann wer wieviel mehr verbraucht hat. Also besser umschreiben!

Profilbild von Merle

oh das mit dem Untervermieten ist eine sehr gute Idee.. (das einem so was nicht auch selber einfällt) 

Profilbild von hobbit

Also, das war so ... ;-) Ich habe anfangs meine Wohnung im Norden untervermietet - für den Fall, dass es hier aus irgendwelchen Gründen nicht klappt. Den ersten Monat konnte ich zum Glück bei einem Bekannten von mir unterkommen. Das war zwar nicht so richtig optimal, aber ich konnte so vor Ort suchen. Wenn Du so eine Möglichkeit nicht hast, dann schau doch mal, ob Du ein paar Tage herkommst und im Vorfeld Besichtigungstermine ausmachst. Bei WGs entscheidet es sich ja meist relativ spontan, ob es passt oder nicht. Und ansonsten kann ich nur empfehlen, Dir ne Todo-Liste zu erstellen und irgendwo aufzuhängen. Dann kann eigentlich nicht mehr viel schief gehen.

Profilbild von Merle

wie hast du das mit der Wohnung gemeistert? Das bereitet mir am meisten Angst. Dieses Hin und Her "pendeln" Suchen, einrichten, Umzug... In 26 Jahren sammelt sich ja eine ganze Menge an...

Profilbild von Merle

Einer WG wäre ich auch nicht abgeneigt. Da bin ich ganz offen. Und der vorteil einer WG ist natürlich das man schneller irgendwo reinkommt. Ohne Job würde ich nie irgendwo anders hingehen. Hab ja hier nen Festen Job, Wohnung, Auto.. eigentlich alles.. Das gibt man ja nicht auf ohne eine neue Perspektive zu haben.  ...... Naja und das Hut ab..das machen wir dann wenn es wirklich über die Bühne geht. noch ist es ja erstmal Fühler ausstrecken.. . Würd mich über nen Bericht von jmd. freuen der es "geschafft" hat. lg

Profilbild von hobbit

Ich versteh sehr gut, wie Du Dich fühlst. Ich bin auch wegen einem Job von Norddeutschland nach Süddeutschland gezogen. Um ehrlich zu sein, am Anfang war es nicht immer leicht. Es gibt schon Momente, in denen man sich allein fühlt und die Menschen hier sind auch irgendwie anders. Aber mit der Zeit wird alles gut. Mittlerweile bin ich schon über 3 Jahre hier und will garnicht wieder weg. :-) Sieh es als Chance und notfalls gibt es ja bekanntlich immer einen Weg zurück. Die Idee von EllenCherry mit der WG ist super. Hat mir am Anfang auch sehr geholfen. Und zu Deiner Frage, wie man die große Änderung schafft: Einfach nicht aufgeben und offen für Neues sein! Der Rest kommt von ganz allein!

Profilbild von EllenCherry

erst mal Hut ab vor deiner Entscheidung! Ich selbst hab den Neuanfang zwar immer nur für eine begrenzte Zeit gewagt, aber mehere Freundinnen sind auf und davon und bei denen verlief es relativ reibungslos. Was immer von Vorteil ist, wenn man schon mit einer gewissen Sicherheit seine Zelte abbricht. Bei dir wäre ja der Job. der Rest kommt dann ganz von allein. Wohnung suchen und Umzug sind vielleicht etwas stressig, aber auf jeden fall zu schaffen. Und was das soziale Umfeld betrifft: das kann schon eine Weile dauern. Aber vielleicht sind in deinem neuen Job ein paar nette Leute, die dir den Anfang erleichtern. Wie wäre es denn mit ner WG zum Beginn? Da hättest du dann gleich Anschluss ...

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