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Babypflege: Waschen, Windeln, Wundheilsalbe

Babypflege: Waschen, Windeln, Wundheilsalbe

Wann bekommt mein Baby die erste Maniküre? Was tun bei wundem Po? Und wie finde ich den Weg durch den Dschungel der Säuglingspflegeprodukte? Alles rund um Babypflege, Windeln und Wundheilsalbe erfahren Sie hier.

Wickeln und Windeln: Popflege oder das kleine Wickel-Einmaleins

Ja, ja, so ein Babypo kann ganz schön schmutzig sein. Im Schnitt alle vier Stunden sollte ein kleiner Zwerg gewickelt werden und so ein Windelinhalt kann es in sich haben! Egal, ob sie sich für Stoff- oder Wegwerfwindeln von welcher Marke auch immer entscheiden, bis Ihr Baby sauber ist, werden Sie ihm bis zu 6.000 neue Windeln anlegen. Da ist es wichtig, dass sie eine Routine entwickeln, die für beide angenehm ist. Weggewaschen werden sollte das Malheur anfangs immer mit purem Wasser. Die Neugeborenenhaut ist noch so zart, dass sie auf getränkte Pflegetücher schnell allergisch reagiert. Unterwegs kann man auf die feuchten Helferchen zwar kaum verzichten, zu Hause sollten Sie jedoch so lange wie möglich auf ein sanftes Babyseifenwasser oder auch pures Wasser zum Popowaschen zurückgreifen. Eincremen sollten Sie den Po nur, wenn er wund ist. Zinkhaltige Salben sind bei leichten Rötungen empfehlenswert. Sollte der Hintern jedoch offene, nässende Hautstellen aufweisen, sollten Sie Ihren Kinderarzt kontaktieren. Da der klassische Puder die zarte Popohaut unnötig austrocknet, sollten Sie die Finger davon lassen.

Je älter die Kleinen werden, desto anstrengender wird das Wickeln. Das Baby dreht sich weg, bäumt sich auf und hält die frische Windel für das Schlimmste, was ihm passieren könnte. Hier helfen nur Mamas Geduld und diverse Bespaßungsrituale. Und nicht vergessen: Irgendwann ist auch diese Zeit vorbei ...

Babypflege Wickeln

Babypflege-Einmaleins: Bis zu 6.000 Windeln werden Sie verbrauchen, bis Ihr Baby sauber ist.  

Babypflege

Auch Maniküre und Pediküre gehören zum Babypflege-Programm.  

Maniküre und Pediküre oder das größte Ablenkungsmanöver der Welt

Wer ein ganz neugeborenes Baby hat, hat’s gut. Denn mindestens die ersten viel Lebenswochen – besser noch länger – sollten die dann noch zu weichen Nägel nicht geschnitten werden. Nach dieser Schonfrist geht’s dann aber vor allem in puncto Maniküre richtig los. Im Schnitt einmal pro Woche müssen die kleinen Fingernägelchen am besten mit einer speziellen Babynagelschere oder einem Nagelknipser gekürzt werden. Die Fußnägel wachsen deutlich langsamer und sind so nur etwa einmal im Monat dran. Seien Sie anfangs sehr vorsichtig, nur schwer lassen sich das Nagelbett und der freiliegende Nagel unterscheiden. Bis zu einem Jahr kann es dauern, bis die Zehennägel das erste Mal gekürzt werden müssen. Leider mögen einige Babys diese Nagelschneidaktionen gar nicht, dann ist und bleibt das Nägelkürzen ein ewiger Kampf. Während ganz Kleine noch im Schlaf manikürt werden können, braucht man bei größeren Babys und Kleinkindern Ablenkungsmanöver der Extraklasse, um immer wieder mal einen Nagel schneiden zu können. Pedi- und Maniküre laufen ab einem gewissen Alter dann nur noch in Etappen ab, da die Kids für zwei ganze Hände oder Füße nicht stillhalten können. Aber keine Sorge. Spätestens wenn diese Phase ins noch schlimmere Nägelbeißen übergeht, sind Sie zumindest diese eine Sorge los.

Babypflege: viele Firmen, noch mehr Produkte und eine einzige ratlose Mama

Okay, Babys sollen eingecremt werden. Der Popo braucht eine andere Creme als der Körper und das Gesicht will auch nicht zu kurz kommen. Klingt einfach, ist es aber nicht. Denn leider hat uns die Industrie eine Hürde in Form eines gigantischen Babyproduktregals in den Weg gestellt. Welche Firma soll ich kaufen? Darf ich Firmen untereinander wechseln? Und worauf sollte ich beim Pflegeproduktkauf achten?

Leider lautet die Antwort auf all diese Fragen: „Keine Ahnung“. Denn an sich sind alle Babypflegeprodukte auf dem deutschen Markt speziell für die zarte Haut entwickelt worden und prinzipiell auch zu empfehlen. Sie sollten also einfach ausprobieren, welches Produkt gut von Ihrem Kleinen vertragen wird und dann dabei bleiben. Übertreiben Sie es nicht mit der Bandbreite der Produkte. Eine Gesichtscreme, eine Lotion, ein Waschgel und eventuell ein Öl und ein Badezusatz reichen. Dinge wie „Gute-Nacht-Bäder“ oder vier verschiedene Gesichtscremes von einer Firma sind überflüssig. Achten Sie außerdem auf möglichst natürliche Inhaltsstoffe und den Verzicht von Mineralölen. Dann kann im Dschungel der Babypflegeprodukte nichts mehr schiefgehen.

Feuchttücher für Babys: Penaten, Babylove, Pampers, Bübchen und Co.

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