Was ist gut für mein Kind?
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Die Trennung des Kindes von der Mutter beginnt bereits mit der Geburt.
Aber in den ersten Lebensjahren sind die Eltern als primäre Bezugspersonen jedoch von größter Bedeutung. Darüber hinaus profitieren Kinder von weiteren sozialen Kontakten, die sie schrittweise in die Selbstständigkeit führen. Vor allem eine kontinuierliche und vertrauensvolle Betreuung ist für Kinder von entscheidender Bedeutung, denn sie müssen eine Beziehung zu ihrer Betreuungsperson aufbauen können.
Familienerziehung oder Betreuung
In der Familie spielt das Kind meist eine zentrale Rolle, es hat große Freiräume. Soziale Fertigkeiten werden häufig wegen geringer sozialer Kontakte zu anderen Kleinstkindern wenig gefördert.
Im Unterschied zu Kindern, die von einer Tagesbetreuungsperson oder in einer Kinderkrippe betreut werden, haben Kinder zu Hause weniger Spiel- und Beschäftigungsmaterial, oft wird der Fernseher als "Babysitter" verwendet. In der Fremdbetreuung spielt bewusstes Lehren wie etwa Malen, Singen und Zählen meist eine größere Rolle.
In der Familie ist im Normalfall gewährleistet, dass das Kind eine oder mehrere nicht wechselnde, also feste Bezugspersonen hat, so dass Bindungsstörungen eine Seltenheit bleiben.
In der Wissenschaft ist man inzwischen davon abgekommen, die Familienerziehung pauschal mit der Fremdbetreuung zu vergleichen, da in beiden Fällen die Qualität der Erziehung das Entscheidende ist:
In einem schlechten Kindergarten kann ein Kind ein ganzes Jahr in seiner Entwicklung hinter ein Kind, das eine gute Einrichtung besucht, zurückfallen.
Durch große Erziehungsfehler der Eltern kann ein Kind mit Verhaltensauffälligkeiten oder Entwicklungsverzögerungen in den Kindergarten kommen; rund 20 bis 25 Prozent der neu aufgenommenen Kinder sind auffällig.
Durch ständigen Wechsel oder zu viele unterschiedliche Betreuungspersonen (Au-pair, Tagesmutter, Nachbarn, Großeltern) entstehen oft Bindungsstörungen.













