Die biologische Uhr tickt! So schnell sinkt Ihre Fruchtbarkeit
Die biologische Uhr tickt und tickt. Wann ist es zu spät für eine Schwangerschaft?
Überschätzte Fruchtbarkeit
Die Abnahme der Fruchtbarkeit von Frauen mit zunehmendem Lebensalter wird massiv unterschätzt. Laut einer repräsentativen Umfrage des Allensbach-Instituts liegt fast die Hälfte aller Frauen falsch, wenn es um die eigene Fruchtbarkeit jenseits der 30 geht: 40 Prozent der Bevölkerung vermuten, dass es rein biologisch gesehen erst mit etwa 40 Jahren für eine Frau schwieriger wird, schwanger zu werden. Noch unrealistischer schätzen weitere 14 Prozent die tatsächliche Fertilitätskurve ein: Sie glauben an eine Grenze im Alter von 45 Jahren.
Medizinische Fakten
Doch die biologische Uhr tickt schneller, als die meisten glauben: Tatsächlich beginnt der Fruchtbarkeitsrückgang schon ab 30. Jeder Frau wird schon vor der Geburt eine bestimmte Anzahl von Eibläschen mit auf den Lebensweg gegeben, die nach und nach bei jeder Regelblutung „verbraucht“ wird. Dieser Vorrat leert sich allmählich – und zwar bei jeder Frau unterschiedlich schnell. Auch die Qualität der einzelnen Follikel geht mit den Jahren zurück. Beide Faktoren, die geringere Zahl und schlechtere Qualität der Eibläschen, machen es zunehmend schwieriger, im vierten Lebensjahrzehnt schwanger zu werden – Lifestyle-Faktoren wie Übergewicht und Rauchen reduzieren die Chancen auf eine Schwangerschaft zusätzlich. Das Fruchtbarkeitsalter kann also bei jeder Frau unterschiedlich sein, unabhängig vom chronologischen Alter. Die Zeit für die Erfüllung des späten Kinderwunsches wird deshalb manchmal knapper als gedacht.
Ein Tipp für die Familienplanung über 30: Der Frauenarzt kann auf Wunsch die individuelle Fruchtbarkeitsreserve einer Frau bestimmen. Der Test umfasst eine Blut- und eine Ultraschalluntersuchung. Dabei werden altersabhängige Verän¬derungen bestimmter Hormone gemessen sowie die Anzahl der vorhandenen Eibläschen geschätzt. Die Untersuchungen werden nicht von der Krankenkasse übernommen, bieten jedoch eine wichtige Hilfestellung für alle, die sich über den richtigen Zeitpunkt für ihr Wunschkind noch nicht klar sind: Ist mit der Fruchtbarkeit alles in Ordnung, bleibt genügend Zeit für die natürliche Familienplanung . Findet der Frauenarzt dagegen Hinweise auf eine abnehmende Fruchtbarkeit , empfiehlt es sich, den Kinderwunsch möglichst bald in Angriff zu nehmen. Zur Unterstützung der Empfängnis sollte außerdem möglichst frühzeitig der Frauenarzt oder ein Kinderwunschzentrum um Rat gefragt werden.
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» (Kein Betreff)
Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. Oder wie war das?
Meine Güte, es hängt doch immer und überall bei jedem von seiner körperlichen Verfassung ab.
Das kann man doch nicht verallgemeinern. So ein Quatsch!!!