Was braucht mein Baby? Checkliste für die Erstausstattung Ihres Neugeborenen
Es gibt so viele süße Babysachen. Doch was ist wirklich nötig? Christine Andreas, Mutter zweier Töchter (2 Jahre und 2 Wochen alt), gibt Tipps für die Erstausstattung bei Nachwuchs.
Ist das alles süß! Leicht verfällt man als werdende Mutter in einen wahren Kaufrausch. Sie sollten jedoch daran denken, dass gerade die kleinen Größen oft nur ein paar Wochen passen. Und ein Baby benötigt am Anfang noch nicht viel.
Am besten ist Kleidung, die nicht neu, sondern schon getragen ist, da sie dann schon häufiger gewaschen wurde, so dass Schadstoffe ausgespült sind. Sie sollten bei neuer Kleidung lieber zu hellen Sachen greifen – dunkle Farben enthalten mehr Schadstoffe. Und Sie sollten neue Kleidung vor dem ersten Tragen unbedingt waschen, so können Sie leicht lösliche Schadstoffe wie Pestizidrückstände und ungebundene Farbstoffe entfernen und belasten nicht die empfindliche Haut Ihres Babys!
Hier eine Übersicht über die wichtigsten Dinge:
Kleidung
• Wickelbodies in Größe 50 bis 62
• Oberteile, je nach Jahreszeit Pullis (z-B- aus Nicki, unbedingt auf Knöpfe im Schulterbereich achten, sonst gestaltet sich das Anziehen äußerst schwierig) oder Shirts in Größe 50 bis 62
• Strampler in Größe 50 bis 62
• einteilige Schlafanzüge in Größe 50 bis 62
• Erstlingssocken
• eine dünne Mütze für drinnen
• je nach Jahreszeit Mütze, Jacke und evtl. Handschuhe für draußen
Hygiene
• Windeln in Größe 1
• Feuchttücher – praktisch für unterwegs
• einen Badeeimer oder eine Babybadewanne (ganz am Anfang genügt auch das Waschbecken)
• ein Badethermometer
• eine Babybürste
• zwei Kapuzenhandtücher
• Waschlappen, besonders weich sind Mullwaschlappen
• einen Nagelknipser oder eine Nagelschere für Babys und Kinder
• Spucktücher (Mullwindeln)
• Waschlotion für Babys
• Wundschutzcreme
• Kinderbad – möglichst frei von Parfum und Konservierungsstoffen
Für zu Hause
• Kinderbettchen/ -wiege oder Stubenwagen
• zwei bis drei Bettlaken
• Bettdecke plus Bezug/ Schlafsack je nach Jahreszeit
• evtl. Wippe
• Wickelkommode oder Wickeltischaufsatz für die Badewanne
• Wickelauflage
• Windeleimer
• evtl. Heizstrahler
• evtl. Babyphon
Für unterwegs
• Autositz
• Kinderwagen
• evtl. Fußsack
• Decke
• evtl. Tragetuch, eine Bauchtrage oder andere
Babytragetaschen
• Wickeltasche (Tipp: Hier finden Sie
Wickeltaschen für stylische Mamis
)
Stillen oder Füttern
Wenn Sie vorhaben zu stillen:
• Stillkissen
• Spucktücher (Mullwindeln)
• Stilleinlagen
• Schnuller (ab 0 Monate)
• Zwei Fläschchen mit Saugern in Größe 1
• eine Flaschenbürste
Mehr zum Thema Stillen lesen Sie hier:
Das Still-ABC. Alles übers Stillen, von Abpumpen bis Zufüttern
Wenn Sie nicht vorhaben zu stillen:
• Stillkissen
• Spucktücher (Mullwindeln)
• 6 Fläschchen mit Saugern in Größe 1
• eine Flaschenbürste
• einen Dampfsterilisator (alternativ können Sie die Fläschchen auch in einem Topf mit kochendem Wasser auf dem Herd auskochen)
• einen Fläschchen-/Gläschenwärmer (Sie können das Fläschchen auch in einem Topf mit Wasser auf dem Herd erhitzen)
• 4-6 Lätzchen
• wenn das Wasser in Ihrer Gemeinde nicht den Ansprüchen für Säuglingsnahrung genügt (Wasserqualität können Sie bei der Gemeinde- oder Stadtverwaltung erfragen): für die Zubereitung von Säuglingsnahrung geeignetes Wasser
• Anfangsnahrung für Babys – Kinderarzt und Hebamme beraten Sie bei der Auswahl
• Schnuller
Sonstiges
• ein Fieberthermometer
• evtl. eine Babywaage
Sie stehen kurz vor der Geburt. Hier erfahren Sie, was Sie alles im Krankenhaus brauchen: Kliniktasche: Was brauche ich bei einer Geburt im Krankenhaus?
Sie brauchen vor der Geburt noch ein wenig Erholung? Babymoon für Schwangere – Dana Schweiger empfiehlt das Hotel The Ring in Wien
Eine Übersicht über Ihre Schwangerscchaft finden Sie hier: Der große Schwangerschaftskalender - 40 ganz besondere Wochen
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» Eine gute Liste
EIne gute Liste - da ist alles wichtige drin. Zum Thema "nicht stillen" möchte ich nur ergänzen - Sterilisator und Fläschchenwärmer sind wirklich sehr hilfreich - vor allem Nachts. Was wir auch gemacht haben: Heißes (abgekochtes) Wasser abends in eine Thermoskanne gefüllt. Darin lässt sich bei Durst in der Nacht prima Milch oder löslicher Tee anrühren. Beides hat dann schon fast die richtige Trinktemperatur und muss nur kurz abgekühlt werden.