Lomographie
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Einfach Apparat herausholen und auf Hüfthöhe abdrücken. Gerne auch blindlings, rückwärts oder verwackelt.
So entsteht ein typisches Lomo-Bild. Ein Schnappschuss, der oft verwackelte Szenen und halb abgeschnittene Objekte zeigt. Lomo-Kameras liefern authentische, spontane Bilder, die eher aus dem Leben gegriffen als technisch vollendet sind. Die meisten der Kompaktkameras haben weder Sucher noch Belichtungsmesser. Ungeplante, experimentelle Hüftschüsse sind das Ziel eines Lomographen.
(Eine detaillierte Beschreibung der Kameras inklusive Bestelladresse finden Sie am Ende des Artikels: Lomo-Kameras.)
Woher kommt die Lomographie?
Der Legende nach sind die russischen Fotoapparate in den Sechzigerjahren für den Spionagedienst entwickelt worden. Die erste Lomo-Kamera mit dem Namen LC-A (Lomo Compact Automat) entwickelte die Rüstungsfirma Lomo in Sankt Petersburg. Heute steht der Begriff Lomographie für eine spezielle Art zu fotografieren. Diese Stilrichtung wurde vor gut zehn Jahren von zwei Wiener Studenten begründet. Wolfgang Stranzinger und Matthias Fiegl entdeckten 1991 in Prag eine alte LC-A und waren von den entstandenen Bildern begeistert. Die beiden Freunde gründeten die "Lomographische Gesellschaft Wien" und verhalfen der kränkelnden Marke Lomo zu neuem Ruhm. Sie besorgten ihren neuen Lomo-Freunden die begehrten Kameras aus dem Osten und organisierten 1992 die erste Ausstellung in Wien, wo sie auf sogenannten Lomo-Walls (Lomo-Wänden) ihre bunten Fotos zeigten. Fünfzehn Jahre und etliche Ausstellungen später gibt es eine halbe Million aktiver Lomographen und knapp 60 "Lomo-Botschaften" in der ganzen Welt.
Spontane Schnappschüsse gesucht
Die ursprüngliche LC-A-Kamera wird heute zu circa 2000 Stücken monatlich in China hergestellt, auf Wunsch mit original russischer Linse. Hinzu kommen weitere neu entwickelte als auch wieder aufgegriffene Lomo-Kameras wie beispielsweise der Actionsampler, der vier zeitversetzte Bilder gemeinsam liefert. Noch in diesem Jahr erscheinen zwei weitere Lomo-Kameras. Also ab auf die Lomo-Piste, liebe fotoQueens, treten Sie dem Club der
lomoQueens bei und schicken Sie uns Ihre aus der Hüfte geschossenen Lieblingsbilder per Mail an florina@beQueen.de!
Ein Interview mit Matthias Fiegl, einem der Geschäftsführer der Lomographischen Gesellschaft Wien finden Sie auf der nächsten Seite. Mehr zu Lomographie!



















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Ich habe mir kürzlich eine Fisheye Lomo gekauft und bin begeistert! Ich kaufe mir ganz normale Filme bei DM und lasse die dann auch dort günstig entwickeln, toll. Kann ich nur empfehlen.
» Lomographie
Sorry für die späte Antwort, liebe Gunilla. Also, so viel ich weiss, gibt es keine digitalen Lomos. Du kannst höchstens beim Entwickeln eine CD mitmachen lassen, so dass Du die Bilder auch digitalisiert hast. Und sowieso: eigentlich kommt's ja genau darauf an, verwackelte, unscharfe, komische Bilder zu schiessen!! ;)
» (Kein Betreff)
Ich finde das ne total coole Geschichte! Weiß jemand, ob es so eine Kamera auch in digital gibt? Da machen die Schnappschüsse nochmal so viel Spaß!
» huuu
ich will auch eine!!!!
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Jetzt möchte ich die Diana haben - kennt die schon jemand? Hihi, schon witzig, diese Cowboy-Foto-Attitüde ... ;)
I love my Lomo