Die Love-Storys unserer liebesQueens – XxCaipixX machte ihn verrückt nach ihrem Erdbeermund
Viele Userinnen sind unserem Aufruf gefolgt und haben uns ihre ganz persönliche Liebesgeschichte erzählt. Tausend Dank! Um Ihnen die kalten Winterwochen kuscheliger zu machen, stellen wir jetzt jeden Monat eine herzerwärmende Love-Story vor. Userin XxCaipixX (18) wollte ihren Schatz schon fast von der Traumprinzen-Liste streichen, als ihr der rettende Erdbeerlimes zur Hilfe kam …
Roman, mein Bruder, ist der Beste! Ihm habe ich zu verdanken, dass ich meinen Schatz Stefan (26) kennenlernen konnte. Es war einer von vielen Abenden, als ich mit Roman in meiner Wohnung saß und wir den hochprozentigen Inhalt meines Kühlschranks reduzierten. Er erzählte mir von der Arbeit und von seinem Lieblingskollegen Stefan und kam dabei auf die Idee, Stefan anzurufen. Es war lustig, wie Roman sich während des Telefonats halb totlachte – also beschloss ich: „Ich möchte auch mal.“ Ich redete einige Minuten mit Stefan und obwohl ich ihn kaum verstand (er kommt aus Dresden und das HÖRT man) und eigentlich gar nicht kannte, verstanden wir uns fantastisch. Spontan entschied ich, ihn zu meiner Geburtstagsparty einzuladen. Er sagte zu und fragte, ob er seine Freundin mitbringen könne. Ich sagte selbstverständlich ja und strich Stefan gedanklich von der Liste „Traumprinz“.
Da es noch einige Wochen bis zu meinem Geburtstag waren und ich nicht wollte, dass Stefan es vergisst, hielt ich über Lokalisten.de Kontakt zu ihm. In den letzten Tagen vor meinem Geburtstag änderte er seinen Familienstand auf „Single“ und schrieb in seine Statusnachricht: „Kopf und Herz kaputt, brauche Urlaub“. Ich tröstete ihn so gut ich konnte und erfuhr, dass seine Freundin ohne richtigen Grund Schluss gemacht hatte. Zu meiner großen Erleichterung versprach er aber dennoch, zu meiner Party zu kommen und war somit wieder offiziell im Rennen bezüglich „Traumprinz“.
Die Party
Am Geburtstagsnachmittag klingelte es an der Tür. Ich öffnete und vor mir stand Roman zusammen mit Stefan. Mein erster Gedanke war: „WOW!“ Ich sah zuerst Stefans wunderschöne grüne Augen, sein süßes Lächeln und sexy Bauchmuskeln, die sich unter dem T-Shirt abzeichneten ... Mehr konnte ich nicht sehen, denn schon war er einen Schritt auf mich zugegangen und hatte mich umarmt und mir gratuliert.
Ich hatte kaum Zeit, länger über Stefan nachzudenken, denn es gab noch viel vorzubereiten. Später fuhr ich dann mit Roman und Stefan Getränke holen und da bemerkte ich zum ersten Mal, dass ich ihn mehr als nur süß fand. Ich versuchte ständig, in seiner Nähe zu sein ...
Zum Grillabend kamen dann so viele Leute, dass leider kein Platz neben Stefan mehr für mich frei war. Er saß am anderen Ende der Bierbank und als ich kurz aufstand, um noch Nachschub an Getränken zu holen, trafen sich unsere Blicke. Sein Blick schrie geradezu: „Ich will dich!“, und ich wollte ihn nicht länger warten lassen. Ich erzählte meinen Mädels, dass ich jetzt rübergehen und austesten werde, ob dieser Blick wirklich das hielt, was er versprach ...
22 Uhr
Ich setzte mich zu Stefan und spürte die erwartungsvollen Blicke meiner Mädels im Nacken. Leider stürzte sich Stefan nicht – wie von seinem Blick versprochen – sofort leidenschaftlich auf mich. Wir redeten und lachten viel. Nach ein paar weiteren Drinks und tiefen, vielsagenden Blicken beim Anstoßen traute sich Stefan immer noch nicht, mich zu küssen oder sich mir zu nähern. Also probierte ich es mit dem uralten Trick und sagte zu ihm: „Mir ist sooo kalt ...“ Er schaute mich hilflos an und meinte: „Zieh dir doch was an.“ Meine Mutter hatte das ganze Drama mitangesehen und griff in die Trickkiste: „Jetzt gibt’s noch eine Runde Geburtstagsbussis für unsere Tanja!“ Doch auch das half nichts, denn Stefan, inzwischen noch unsicherer geworden, gab mir artig ein Bussi links und eins rechts.
Letzter Versuch
Ich zweifelte an meiner Interpretation von Stefans Blicken und langsam kam mir der Verdacht, er könnte ja noch an seiner Exfreundin hängen oder mich uninteressant finden. Doch so schnell wollte ich nicht aufgeben und startete meinen letzten Versuch. Ich holte die Flasche Erdbeerlimes. Wir stießen wieder gemeinsam an – nicht, ohne verführerische Blicke auszutauschen. Ich ließ einen Rest in meinem Glas zurück und gab die letzten Tropfen des süßen Erdbeerlimes auf meine Lippen. Frei nach dem Motto „ALLES ODER NICHTS“ näherte ich mich Stefan bis auf wenige Zentimeter, flüsterte: „Schau mal, wie süß der ist …“ und küsste ihn. Ich dachte eigentlich eher an ein unschuldiges Bussi, doch er küsste mich so leidenschaftlich wie seine Blicke es Stunden zuvor versprochen hatten.
Dass noch andere Gäste anwesend waren, fiel mir erst wieder ein, als ich das Blitzen einer Kamera bemerkte. „Na endlich, darauf hab ich gewartet“, hörte ich meinen Bruder sagen. Stefan und ich verbrachten daraufhin den restlichen Abend aneinandergekuschelt und knutschend. Ich war zum ersten Mal seit über einem Jahr wieder richtig glücklich und wünschte mir, dass dieser Abend nie zu Ende gehen würde.
Der Abend ging zu Ende, doch unsere Beziehung hält bis heute. Und bis heute benehmen wir uns wie in den letzten Stunden meiner Geburtstagsparty.
Vielen Dank an alle, die uns ihre ganz persönliche Liebesgeschichte schon geschickt und uns damit ein verträumtes Lächeln ins Gesicht gezaubert haben. Wer auch noch gerne seine herzerwärmende Love-Story erzählen möchte, schickt sie an Florina@bequeen.de. Ab jetzt gibt es jeden Monat eine Liebesgeschichte zum Dahinschmelzen.















