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Christina Aguilera: beautiful X-Tina
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Christina Aguilera: beautiful X-Tina

An dieser Stelle dürfen jede Woche neue Stars und Sternchen unseren Fashion-Thron besteigen und somit vorübergehend über den Modekosmos herrschen. Doch wehe, sie verstoßen gegen das Style-Protokoll bei Hofe! Denn Modesünder müssen dann der fashionQueen als Hofnarren dienen ... Dieses Mal: Christina Aguilera.

Christina Aguilera

Christina Aguilera in neuem Look 

Christina Aguilera versus Britney Spears

Es gibt jemanden, der es klüger als Britney Spears angestellt hat: Sich in der Jugend ausleben und Regeln brechen, danach aber langsam seriös werden. Und nicht umgekehrt, Miss Spears! Gewährt ein rebellisches Starlet Blicke unter sein Röckchen, ist das exciting – tut eine Mutter von zwei Kindern dasselbe, ist man dagegen nur noch peinlich berührt. Ein leuchtendes Vorbild ist hier Christina Aguilera, die anfangs eine ähnliche Karriere wie Britney Spears hinlegte. Schon als Kinder waren beide davon überzeugt, zum Popstar bestimmt zu sein, tingelten von Dorffesten zu Schulaufführungen und landeten schließlich als Kindermoderatoren beim Mickey Mouse Club.

Ende der 90er schafften Britney Spears mit „Baby one more time“ und Christina Aguilera mit „Genie in a bottle“ den Durchbruch. Nun hatten wir zwei brave, blonde Gesangsbarbies, die natürlich in Konkurrenz zueinander standen und sich einen publicitywirksamen Zickenkrieg lieferten. Doch nach wenigen Jahren als Pop-Püppchen schockte Christina Aguilera mit einem radikalen Imagewechsel; die bauchfreien bunten Polyestertops wichen, nun, SEHR kurzen Mikro-Röcken (aber wenigstens noch mit Höschen darunter), Stofffetzen, die gerade mal das Nötigste bedeckten, und unsäglichen Chaps (lederne Beinkleider ohne Gesäß). Diese erfreuen sich aus gutem Grund in der Leder-Schwulenszene großer Beliebtheit …

Christina Aguilera und die Mode-Sünden

Aus der niedlichen Pop-Lolita war „dirrty“ X-Tina geworden, die sich mit Vorliebe im Schlamm wälzte und keine Gelegenheit ausließ, zu betonen, wie verdorben sie doch sei. Extensions in abenteuerlichen Farben (blond-schwarz/blond-pink/blond-blau …) vervollständigten den Eindruck eines vulgären Go-go-Girls. Laut Christina Aguilera war das ihr „wahres Ich“, welches vorher nur unterdrückt worden sei. Nun, manchmal sollte man vielleicht doch auf sein Management hören. Doch irgendwann war auch diese Phase überstanden und Ex-X-Tina verlegte sich auf einen prolligen Ghetto-Look und schwarze Haare. Zwischendurch nahm sie 10 Kilo zu, was sie aber nicht davon abhielt, in knappen Outfits auf die Bühne zu gehen.

Der nächste Fashion-Schocker kam in Form des „Lady Marmelade“-Videos, in dem sich selbst die rotzige Pink in Unterwäsche zeigte. Doch Christina Aguilera schoss mal wieder den Vogel ab; zu einem rot-schwarzen Strapse-und-Corsagen-Ensemble, das aussah wie aus dem Beate-Uhse-Katalog, und Tonnen von Make-up im Gesicht trug sie eine absurd riesige Perücke auf dem Kopf, die aussah wie ein Pudel unter Strom. Ziel des Ganzen war es eigentlich gewesen, sie wie ein sexy Moulin-Rouge-Girl aussehen zu lassen – doch das Ergebnis glich eher einer Horror-Transe auf Amphetamin.

Diesen Eindruck sollte Christina Aguilera noch das ein oder andere Mal erwecken … Ein weiteres Highlight war das pinkfarbene Gänsekleid (ein komplett aus Federn bestehender Dress), in welchem sie bei den MTV Video Music Awards über den roten Teppich stolzierte. Kein Wunder also, dass Chrissie zum Stammgast auf den worst-dressed-Listen wurde. Über ihre Dauerpräsenz als Miss Missgriff vergaß man fast, was für ein Riesentalent sie eigentlich war.

Der Fashion-Wandel der Christina Aguilera

Doch als sie Jordan Bradman heiratete, änderte sich alles. Zwar ist er selbst alles andere als schön (eher in einer Liga mit Jennifer Lopez' Marc Anthony, Typ bleicher Sonderling mit Augenringen) – aber für ihn legte Christina Lack, Leder und Netzstrümpfe ab und machte fortan endlich „beautiful“ zum Motto ihres Stylings. Mit dem grandiosen Album „Back to basics“ verschrieb sie sich modisch wie musikalisch dem Diven-Look der 20er- bis 40er-Jahre.

Mit Starfotografin Ellen von Unwerth entstanden wunderschöne Fotos, die einen nostalgischen Glamour ausstrahlen. So scheint Frau Aguilera endlich ihren Stil gefunden zu haben, denn diesem bleibt sie schon fast penetrant treu. Recht so, sieht sie doch als Marilyn-Lookalike in Designerroben und Christian Louboutin s um Klassen besser aus als im Go-go-Girl-im-Matsch-Look mit seltsamen Frisuren. Das nennen wir mal ein gelungenes Style-Makeover! Und haben leider nichts mehr zu lästern …

Doch was passierte dann? Hat sich Christina Aguilera die Brüste operieren lassen? Hier lesen Sie mehr: Brustvergrößerung und Fettabsaugung bei Stars: Haben Sie oder haben sie nicht?

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