Komplexe, Probleme und vermeintliche Makel der Hollywood-Stars
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Frauen sind Problemfelder ... und haben Problemzonen. Zugegeben. Das ist eine gewagte These. Aber eine These, die sich immer wieder bestätigt. Ob Bürokauffrau, Studentin oder Jung-Mami – das gemeine weibliche Wesen tendiert zu Komplexbeladenheit. Wahlweise machen sich Frauen damit selbst das Leben schwer, nerven (ihre) Männer oder stoßen auf Unverständnis im Bekanntenkreis.
Das gehört alles noch in die Kategorie „harmlos“. Zum bösen Aufreger wird es erst, wenn es sich bei den jammernden weiblichen Wesen um Stars oder gar Topmodels handelt. Wer sein Geld mit Schönheit verdient, hat sein Recht auf Komplexe verspielt! Oder etwa doch nicht?

Sexy Cameron Diaz mag ihren Po nicht. Zu flach! Ob sie ihn deshalb versucht mit ihrem Arm abzudecken?
Cameron Diaz und Co.
Wer bitte muss nicht gehässig den Mund verziehen, wenn Gwyneth Paltrow ihr Oberschenkelfett – ihr Oberschenkelfett?! – kritisiert. Oder wenn Victoria Beckham erklärt, sie schaue doch nur immer so furchtbar Ernst, weil sie ihr Lächeln hasst. Sorry, aber das sind Probleme, die man nur schwer Ernst nehmen kann. Ebenfalls schwierig: die supersportliche Cameron Diaz . Sie hadert mit ihrem Hinterteil: zu flach, findet Miss „Supersüß und Supersexy“. Hollywood-Starlett Mischa Barton stört das Gegenteil: Sie findet Hüften und Hintern zu breit und leidet unter ihrer Cellulite. Zugegeben, das mit der Orangenhaut ist fies – und dank scharfsichtiger Paparazzi gleich hundertfach belegbar ...

Jennifer Love Hewitt findet weibliche Kurven prima. Nur nicht ihre eigenen. Nach fiesen Schnappschüssen im Bikini speckte sie zehn Kilo ab.
Dabei sind Makel und Problemzonen doch menschlich!
Als fiese Fotos von Jennifer Love Hewitt um die Welt gingen, die sie im Cellulite-plus- Extrapfunde-Bikini-Look zeigten, reagierte diese selbstbewusst: „Ich bin gerne weiblich! Frauen, lasst euch nicht einreden, ihr wärt zu dick!“, schrie sie in die Welt hinaus.
Gut gebrüllt Löwe! Warum Powerfrau Jennifer Love Hewitt jetzt allerdings trotz Mutmach-Slogan für Frauen mit Frauenkörpern kurzerhand zehn Kilo abspeckte, lässt sich leicht erraten. Kameras packen mindestens fünf Kilo mehr drauf und die Häme der Umwelt schürt Komplexe miesester Art. Klar, die bestverkauften Zeitschriften oder die meisten Klicks ergattert man mit fiesen Star-Fotos. Heidi Klum mit Cellulite-Dellen – das würde dem glücklichen Paparazzi den Lebensabend retten und weltweit für höhnische Aha-Reaktionen sorgen (Nein, kein Grund zum Feixen. Es gibt kein solches Foto!). Aber welche von Figurproblemen geplagte Frau fühlt sich nach dem Anschauen von Orangenhaut- und Speckfaltenbildern der sonst so perfekten bis retuschierten Promikörper nicht für einen kurzen Augenblick besser?! Fühlt mit? Oder grinst hämisch in sich hinein? Jennifer Love Hewitt fühlt sich jetzt mit Kleidergröße 32/34 – oh Wunder – jedenfalls fit und glücklich. Der wahlweise Häme- oder Mitleid-Effekt wird durch ein drittes Gefühl ersetzt: Sie hat uns verraten!













» naja,
das setzt einen schon alles sehr unter Druck. Ich war nicht mal schwanger. Aber mein Körper hat mit dem von Jessica Alba nicht viel gemeinsam ...
» vielleicht
so 'ne Bauchdeckenstraffung nach drei, vier Monaten... Bei Jennifer Lopez muss ich allerdings den Hut ziehen. Selbst wenn sie was hat machen lassen: Dass sie einen Marathon läuft - Respekt! Wobei das mit Babysittern en masse auch schon eher machbar ist, als als "Normalo"-Mutter. Oder?
» jaja
alles sehr wahr!aber ich glaube doch dass sie sich alle operieren lassen nach der geburt...